Die Seiten des Seemann wurden Seite für Seite mit 720 dpi als Graustufenbilder gescannt. Um den Scanvorgang zu beschleunigen, wurden nur die Schriftbeispiele streifenweise erfasst. Diese Rohscans wurden eingewinkelt, gedreht und dann in Einzelbilder zerlegt. Dabei wurde auch die Auflösung heruntergesetzt und der Bildmodus in RGB geändert. Ein Bildbeispiel hat ca. 80 Pixel Höhe, die Breite resultiert aus dem Beispieltext. Jede einzelne Schrift wurde mit dem MySQL-Frontend „CocoaMySQL“ aus der Datenbank herausgesucht. Der Einfachheit halber wurden die Bilder mit ihrer eindeutigen, unverwechselbaren UID als Namen gespeichert. Um die Dateigröße weiter zu minimieren, wurden die Bilder an ImageReady übergeben und mit der Standardeinstellung „JPEG niedrig“ (Kompressionsgrad 10 von 100) gespeichert. Die Rohscans blieben für weitere Anwendungen unberührt. Darüber hinaus wurden alle Seiten des Hauptbandes und sämtlicher Nachträge zusätzlich in RGB bei 150 dpi gescannt, um davon PDFs zu schreiben.
Vier Fragen und die Antworten
1. Warum sind die Größen der Schriftmuster nicht vereinheitlicht worden, wo doch die Seiten des Seemann schon gescannt vorlagen?
Dies hätte einen unvertretbaren Mehraufwand dargestellt. Die Bilder sind aber im Verhältnis untereinander gleich, was dem Original entspricht. Zudem ist der Mustertext im Seemann nicht einheitlich.
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2. Warum wurde keine Farbe verwendet, wo doch die Bilder fĂĽrs Web ohnehin im RGB-Modus gespeichert wurden?
Die Schriften selbst sind im Seemann ohnehin schwarz gedruckt, und die Wiedergabe des Papiertons stört beim Vergleich mit digitalen Schriften.
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3. Warum Graustufen- und nicht Bitmap-Modus?
Der bleisatztypischer Quetschrand bleibt auch bei geringer Bildgröße besser erhalten. Nachteil: Der Grauwert des Papierweiß wird nicht „weggedrückt“. Die meisten Browser können ohnehin nicht mit Bitmapbildern umgehen.
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4. Warum wurden die Bilder nicht vektorisiert?
Versuche zur Vektorisierung führten trotz der hohen Auflösung (720 dpi) zu indiskutablen Ergebnissen.
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