„Pilzwolken“

Die Betrachtung der Verwendung von Schriften könnte in einem drei- bzw. vierdimensionalen Weltmodell quasi pilzförmige Gebilde ergeben, die spitz enden für Schriften, die heute kaum mehr in Gebrauch sind. Je jünger die Schrift ist, desto weniger macht dies Sinn, jedoch könnte die Entwicklung etwa der Garamond im Vergleich zur Bodoni interessante Ergebnisse bringen. Die Modellierung könnte vielleicht mittels Partikelwolken in Abhängigkeit von der realen Verbreitung dargestellt werden.

Das wird anfangs sicherlich etwas gewöhnungsbedürftig sein, aber wir erhoffen uns hier durchaus einen echten Erkenntnisgewinn. Problematisch ist beim derzeitigen Datenbestand jedoch die Generierung zulässiger Ableitungen dieser Art.

Flüge durch den Globus könnten durch Morphing (Überblendung) die Entwicklung von Schriftformen visualisieren und gleichzeitig die Entwicklung an verschiedenen Regionen der Welt darstellen. Die Diversifizierung von Schriftformen und Glyphensystemen könnte so anschaulich präsentiert werden.